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Günter, Haberer und Petersen treffen

Der SC Freiburg hat am vierten Spieltag der Fußball-Bundesliga seinen dritten Sieg eingefahren. Bei der TSG Hoffenheim gewann der Sport-Club am Sonntagnachmittag am Ende einer unterhaltsamen und sportlich hochwertigen Begegnung mit 3:0 (2:0).

 

Nach einer Führung von Christian Günter (11. Minute) erhöhte Janik Haberer noch vor der Pause (38.). Den Schlusspunkt setzte Nils Petersen (59.). Ein weiterer Treffer des Stürmers war zuvor wegen Abseits aberkannt worden (29.). Der Sieg in Sinsheim beschert dem Sport-Club die Punkte sieben, acht und neun und den dritten Platz in der Tabelle.

 

"Heute kann man sagen, dass wir verdient gewonnen haben. Es war gut, wie wir vorne draufgegangen sind. Die Taktik ist zweitrangig, entscheidend war auch heute wieder die Mentalität", sagte SC-Trainer Christian Streich im Anschluss. Sein Amtskollege Alfred Schreuder ergänzte: "Es war ein verdienter Sieg für Freiburg, das finde ich auch. Wir haben es nicht gut gemacht, ein bisschen hat uns die Schärfe und der Biss im Spiel nach vorne gefehlt."

 

Rückkehr zur Fünferkette

 

Zwei Wochen nach der 1:2-Niederlage gegen den 1. FC Köln kehrte der Sport-Club in Sinsheim taktisch zur Fünferkette zurück und änderte seine Aufstellung personell auf vier Positionen. Vor Alexander Schwolow rückten Dominique Heintz und Robin Koch an die Seite von Philipp Lienhart, Jonathan Schmid (rechts) und Christian Günter (links) komplettierten die Freiburger Abwehr. Die Doppelsechs besetzten Kapitän Mike Frantz und Nicolas Höfler, im Angriff kamen neben Nils Petersen Janik Haberer und Lucas Höler neu in die erste Elf. Nico Schlotterbeck, Changhoon Kwon, Brandon Borrello und Luca Waldschmidt nahmen diesmal zunächst auf der Bank Platz. Die Hausherren boten das gleiche Aufgebot wie zuletzt beim 0:0 in Leverkusen auf.

 

Freundlicher Sonnenschein und angenehm warme 26 Grad: Der Spätsommer zeigte sich an diesem Septembernachmittag nochmals von seiner besten Seite und auch die Protagonisten auf dem Platz sorgten über weite Strecken für einen hohen Unterhaltungswert – mit dem besseren Ende für den mutig auftretenden Sport-Club.

 

Günter mit der Führung, Haberer mit dem Pausenstand

 

Gerade zehn Minuten waren gespielt, als die deutlich hörbaren Anfeuerungsrufe der 2.700 mitgereisten Freiburger Anhänger erstmals belohnt wurden: Mit einem präzise gespielten Ball bedachte Heintz seinen Abwehrkollegen Günter. Der tankte sich über die linke Seite bis zum Strafraum vor und schob den Ball flach am Ex-Freiburger Oliver Baumann vorbei ins Netz (11. Minute). Eine Führung, die Rückenwind verlieh, den SC aber nicht in Sicherheit wiegen sollte. Ganz im Gegenteil.

 

In der Folge setzten die Hoffenheimer ihrerseits gleich mehrfach zum Angriff an. Alleine mangelndes Abschlussglück und ein ganz starker SC-Schlussmann Schwolow vereitelten ein ums andere Mal hochkarätigste Chancen der Nordbadener (13., 16., 30., 36.).

 

Schwolows Kollegen in der Offensive setzten unterdessen weiter alles daran, den Vorsprung zu vergrößern. Höler zielte mit seinem Ball aber zuerst aus bester Position knapp am rechten Pfosten vorbei (17.) und scheiterte dann im Eins-gegen-eins an TSG-Keeper Baumann (19., 23.). So sehenswert die Möglichkeiten auch waren, der Ball fand den Weg ins Tor einfach nicht. Und als er ihn dann fand, wie wenig später im Fall von Petersen, wurde der Treffer wegen Abseits korrekterweise aberkannt (29.).

 

Mehr Erfolg hatte der weiterhin mutig agierende SC kurz vor dem Pausenpfiff. Erneut war es Heintz, der den Spielzug mit einem passgenauen Ball in den Strafraum einleitete. Frantz nahm sich der Situation an und sah den mitgeeilten Haberer. Der zog auf Höhe des Sechzehners ab und brachte den Ball mit Effet zum 2:0 im TSG-Gehäuse unter (38.).

 

Ohne Wechsel in Hälfte zwei, Petersen mit dem Endstand

 

Mit dem gleichen Personal startete der Sport-Club in die zweite Hälfte des Arbeitstages, ging ähnlich dynamisch wie zuvor zu Werke – und stellte nach einer knappen gespielten Stunde auf 3:0. Haberer auf Günter, Günter auf Petersen, Petersen mit einem wuchtigen Schuss in die Netzmitte (59.), der nicht nur die lautstarken SC-Fans, sondern sogar die hinzugezogenen Videoschiedsrichter überzeugte.

 

Doch selbst danach wollte sich keine Mannschaft mit dem Zwischenstand zufriedengeben. Die Hoffenheimer drängten auf den Anschluss (56., 73., 75., 75.), der Sport-Club auf das vierte Tor des Nachmittags. Weil aber Haberers Kopfball (67.) und ein Distanzschuss des eingewechselten Amir Abrashi (70.) das TSG-Tor verpassten, blieb es beim 3:0 aus Freiburger Sicht.

 

"Die Tabelle interessiert natürlich nicht. Es geht darum, wie weit wir von den hinteren Plätzen weg sind", sagte Christian Streich. Nichtsdestotrotz sei erwähnt, dass der Sport-Club mit nun neun Punkten den dritten Platz in der Tabelle einnimmt. Als nächstes gastiert der FC Augsburg im Schwarzwald-Stadion. Anpfiff der Partie ist zur gewohnten Fußballzeit am kommenden Samstag um 15.30 Uhr.

 

Sina Ojo