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Zwischen Vergangenheit und Zukunft

 

Die Corona-Situation macht es der Traditionsmannschaft des SC Freiburg nicht leicht: Spiele mussten abgesagt werden und sind auch in absehbarer Zukunft noch nicht möglich. Um sich aber nicht aus den Augen zu verlieren, haben sich einige Mitglieder der Mannschaft auch ohne Ball getroffen. Mit Helmen und Westen ging es auf die Baustelle des zukünftigen SC-Stadions.

 

„Die ersten Eindrücke sind bombastisch“, sagt Charly Schulz, der selbst zwischen 1982 und 1991 das SC-Trikot trug. Auch der anhaltende Regen über Freiburg konnte der positiven Stimmung an diesem Samstagvormittag nichts anhaben. „Ich habe noch nie so ein steiles Stadion gesehen“, schwärmt Tobias Willi (1992-2005 beim SC). „Im Moment ist da hauptsächlich Vorfreude bei mir.“

 

Ähnlich ergeht es Udo Lay (1985-1991 beim SC): „Es ist eine tolle Sache, dass es der Sport-Club mit der Stadt Freiburg geschafft hat, sowas auf die Beine zu stellen. Ich freue mich wahnsinnig auf das neue Stadion.“ Hans-Peter Schulzke, der bereits Ende der 1970er Jahre zum Sport-Club kam, blickt optimistisch in die Zukunft: „Hier ist etwas richtig Großes gebaut worden. Jetzt freuen wir uns auf viele tolle Bundesligajahre.“

 

Ein bisschen Nostalgie darf bei einem Treffen der Traditionsmannschaft aber natürlich nicht fehlen. Und deshalb wurden auch im zukünftigen „Wohnzimmer“ alte Anekdoten aus dem Schwarzwald-Stadion erzählt: Spiele mit offenem Blick auf den Schwarzwald, eigenhändiges Schneeräumen, Reperaturarbeiten an einer kaputten Walze, Umziehen in Mini-Kabinen oder Flutlichtnächte im Europapokal – an Geschichten rund um das geliebte Stadion mangelte es nicht.

 

Doch trotz aller Ausführungen über die Vergangenheit blickt die Traditionsmannschaft geschlossen vorfreudig auf die neue Heimat. Und treffender als Tobias Willi könnte man es kaum formulieren: „Das ist Freiburg. Wir nehmen viele schöne Erinnerungen mit rüber – und jetzt machen wir Neue.“

 

Marcel Burger