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SC-Frauen starten mit Heimniederlage in die neue Saison

 

Das Team von Cheftrainer Daniel Kraus unterliegt Bayer 04 Leverkusen durch späte Gegentreffer mit 1:2 (1:0).

 

Bei angenehmen 20 Grad Außentemperatur wurde am heutigen Sonntag um Punkt 14 Uhr die neue Spielzeit der FLYERALARM Frauen-Bundesliga im heimischen Möslestadion angepfiffen.

 

Die Anfangsphase der Partie war sichtlich durch eine gewisse Nervosität geprägt. Keine der beiden Mannschaften wollte sich gleich zu Beginn einen Fehler erlauben. Dies führte dazu, dass sich viele Aktionen auf engstem Raum im Mittelfeld abspielten und sich die Teams weitestgehend neutralisierten. Es dauerte bis zur achten Spielminute, als sich der Sport-Club das erste Mal gefährlich in Szene setzte. Lina Bürger tankte sich auf der rechten Außenbahn durch und bediente die mitgelaufene Giovanna Hoffmann, die aus kurzer Distanz in aussichtsreicher Position das 1:0 für die Hausherrinnen verpasste.

 

Die Elf von Gästetrainer Achim Feifel hingegen setzte in der 16. Minute ein erstes Ausrufezeichen in der Offensive. Bei einer Umschaltsituation schickte Lilla Turanyi die schnelle Dora Zeller auf die Reise in Richtung Freiburger Gehäuse. SC-Verteidigerin Lisa Karl setzte jedoch ihren Körper geschickt ein und verhinderte somit die erste Großchance von Leverkusen.

 

Der Sport-Club erarbeitete sich ab Mitte der ersten Hälfte mehr Ballbesitz, konnte sich aber bis zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff keine richtige Torchance mehr erspielen. Erst nach einer guten Einzelaktion von Lina Bürger, die die am Elfmeterpunkt lauernde Hasret Kayikci mit einer mustergültigen Flanke bediente, zeigte der Sport-Club seine Torgefährlichkeit. Kayikci stand bei ihrer sehenswerten Volleyabnahme jedoch wenige Zentimeter im Abseits (34.).

 

Als kurz vor Ende der ersten Halbzeit keiner mehr damit rechnete, durften die Hausherrinnen doch noch jubeln. Die gut aufgelegte Bürger hob den Ball in den Strafraum der Gäste und traf dabei die Hand einer Leverkusener Abwehrspielerin. Den fälligen Elfmeter verwandelte SC-Kapitänin Rebecca Knaak sicher zur 1:0-Führung für die Breisgauerinnen.

 

Beflügelt vom Führungstreffer präsentierte sich der Sport-Club in den ersten Minuten in Hälfte zwei hochmotiviert und spielfreudig. Der Ball lief in dieser Phase gut bei den Hausherrinnen und Leverkusen sah sich in die Defensive gedrängt. Nur ein zweiter Treffer wollte nicht gelingen. Hasret Kayikci scheiterte aus 18 Metern an der guten Gästetorhüterin Anna Klink, die zur Ecke klärte (46.).

 

Ab der 56. Minute schlichen sich zunehmend Abspielfehler und Unkonzentriertheiten in das Spiel der Freiburgerinnen ein, wodurch die Werkself aus Leverkusen wieder zurück in die Partie fand. Bayer wurde stärker und hätte nach Fehler von SC-Keeperin Lena Nuding (71.) fast den Ausgleich erzielt. Diese machte ihren Schnitzer jedoch gleich mit drei unmittelbar aufeinander folgenden Glanzparaden wieder wett. Doch Leverkusen war nun klar am Drücker und der Sport-Club versuchte, den sich abzeichnenden Ausgleichstreffer mit aller Kraft zu vermeiden.

 

Bis zur 87. Minute durften sich die Anhänger des Sport-Club über einen vermeintlichen Auftaktsieg freuen. Doch Gianna Rackow belohnte sich und das Team von Bayer mit dem späten Ausgleichtreffer zum 1:1 und in der Schlussminute (90.) musste das Kraus-Team sogar noch den 1:2-Siegtreffer der Gäste durch Henrietta Csiszár hinnehmen.

 

 

Stimmen zum Spiel:

 

SC-Trainer Daniel Kraus: „Wir hatten in der ersten Halbzeit viel Kontrolle und eine große Möglichkeit zum 1:0. Wir kamen auch gut in die zweite Hälfte, hatten dann aber nicht mehr die Kontrolle und die Ruhe, die Räume zu nutzen. Durch einfache Ballverluste haben wir Leverkusen immer stärker gemacht. Es ist ein bitterer Tag, aber solche Erfahrungen gehören eben auch dazu.“

 

Leverkusens Trainer Achim Feifel: „Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment aussprechen. Gerade in Halbzeit zwei hat sie viel Mentalität bewiesen und gezeigt, dass sie es mit aller Kraft schaffen wollte, den Rückstand auszugleichen. Der Sieg ist natürlich sehr wichtig, um erst einmal gut in die Runde hinein zu kommen.“