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Knapper Heimsieg gegen Hoffenheim

Der SC Freiburg hat sich im badischen Bundesligaduell gegen die TSG 1899 Hoffenheim knapp mit 1:0 (1:0) durchgesetzt. Das entscheidende Tor beim hart erkämpften Heimsieg gegen die Kraichgauer erzielte vor der Pause Luca Waldschmidt (40.) mit einem sicher verwandelten Foulelfmeter. Durch den Sieg knackt der Sport-Club die 30-Punkte-Marke bereits am 21. Spieltag.

 

Nach zwei Niederlagen in Folge war SC-Trainer Christian Streich die Erleichterung über den Heimdreier deutlich anzumerken: „Ich bin einfach glücklich, dass wir gewonnen haben. Wir haben wieder Punkte gutgemacht nach hinten“, erklärte Streich, der ein „enges, umkämpftes Spiel“ gesehen hatte. TSG-Trainer Alfred Schreuder seinerseits sprach von einem „guten Auswärtsspiel mit vielen Chancen“ seiner Mannschaft. „Am Ende sind wir gut, aber nicht gut genug“, bilanzierte Schreuder.

 

Das Freiburger Trainerteam nahm im Vergleich zur Niederlage in Köln zwei Wechsel in der Startelf vor. Amir Abrashi rückte für den zuletzt kränkelnden Janik Haberer ins Team und Luca Waldschmidt ersetzte Manuel Gulde. Damit einher ging außerdem eine Umstellung im taktischen System. Statt wie zuletzt im 3-4-3 startete der Sport-Club im 4-4-2, das insbesondere die vier Offensivkräfte aber sehr variabel interpretierten.

 

Zwei Wechsel auch bei der TSG: Ermin Bicakcic und der rechtzeitig fit gewordene Florian Grillitsch begannen für Kevin Akpoguma und Andrej Kramaric. Auffällig: Bei Freiburger Ballbesitz ließen sich die Gäste bis in die eigene Hälfte zurückfallen und störten den Spielaufbau des Sport-Club erst spät.

 

Ausgeglichene Anfangsphase

 

Bei fast frühlingshaften Temperaturen im Schwarzwald-Stadion gingen beide Teams von Beginn an engagiert zu Werke. Auch die Freiburger Fans hatten sich die Worte von Christian Streich zu Herzen genommen und unterstützten die elf in Rot gekleideten Freiburger auf dem Platz nach Leibeskräften.

 

Dennoch schlichen sich immer wieder Unkonzentriertheiten in das an sich gut aufgezogene Freiburger Spiel. Aus einer solchen resultierte auch die erste gute Hoffenheimer Chance: Nach einem Fehlpass von Changhoon Kwon am eigenen Strafraum kam Baumgartner zum Abschluss, zog das Leder aber zu mittig aufs Tor (21.).

 

Ein Fehlpass in der gefährlichen Zone – dieses Mal vom ansonsten starken Amir Abrashi – leitete die zweite Gelegenheit der Gäste ein. Der vollkommen freistehende Dabbur scheiterte aber an einem Weltklasse-Reflex von Alexander Schwolow (34.).

 

Zu diesem Zeitpunkt hatte der Sport-Club bereits zum ersten Mal verletzungsbedingt wechseln müssen. Robin Koch hatte sich bei einem Zweikampf an der Torauslinie eine Platzwunde zugezogen und verließ das Feld unter den Sprechchören der Fans. Für ihn kam Manuel Gulde ins Spiel (28.).

 

Treffer vom Punkt

 

Die Stadionuhr zeigte die 40. Spielminute, als der Sport-Club in Führung ging. Nachdem das Freiburger Publikum nach einem Stoß gegen Lucas Höfler bereits zuvor einen Elfmeter gefordert hatte, zeigte Sven Jablonski in der 40. Minute auf den Punkt. Christian Günter war in den Strafraum eingedrungen und dort zu Fall gebracht worden – eine unstrittige Entscheidung. Luca Waldschmidt nahm sich der Sache an und verwandelte sicher.

 

Angetrieben vom Führungstreffer hatte der SC die Chance sofort nachzulegen: Amir Abrashi (42.) und Nils Petersen (45.) scheiterten aber beide am gut aufgelegten Pentke. Entsprechend ging die Pausenführung für den Sport-Club in Ordnung.

 

Im zweiten Durchgang machte der Sport-Club zunächst dort weiter, wo er aufgehört hatte: Eine Minute nach Wiederanpfiff vernaschte Amir Abrashi am Strafraum zwei Gegenspieler und schlenzte den Ball ins lange Eck, wo Hoffenheims Keeper sich ganz lang machen musste um den Ball neben das Tor zu lenken.

 

Die Abschlüsse von Manuel Gulde (54., 55.), Changhoon Kwon (63.) und Luca Waldschmidt (64.) brachten das Tor der Gäste ebenfalls in große Bedrängnis. Immer wieder war es Phillipp Pentke im Kasten der Hoffenheimer, der den Freiburger Angriffsbemühungen einen Strich durch die Rechnung machte. Die beste Chance der TSG in dieser Phase hatte Benjamin Hübner, dessen Schuss von Schwolow an den Innenpfosten gelenkt, über die Linie trudelte und in höchster Not von Dominique Heintz geklärt wurde (67.).

 

Zittern bis zum Schluss

 

Erst etwa zwanzig Minuten vor Schluss erhöhte der Gast den Druck, presste nun deutlich aggressiver und zwang den Sport-Club zu Fehlern. Streich reagierte und brachte Janik Haberer für den offensiveren Luca Waldschmidt (72.) sowie Vincenzo Grifo für Changoon Kwon (83.). Mit vereinten Kräften und angeführt vom überragenden Manuel Gulde verteidigten die elf Freiburger auf dem Platz aufopferungsvoll, spielten allerdings ihre Konter zu ungenau aus, um den Deckel auf die Partie zu machen.

 

Entsprechend war auf der Tribüne in den Schlussminuten nicht nur aufgrund der zunehmend kälter werdenden Temperaturen zittern angesagt. Einmal musste Alexander Schwolow im Tor noch all sein Können aufbieten (89.), dann bescherte der Schlusspfiff von Schiedsrichter Sven Jablonski dem Sport-Club hart erkämpfte drei Punkte. 

 

 

David Hildebrandt

 

Hier geht´s zu den Interviews nach dem Spiel

 

Interviews nach dem 21. Spieltag 2019/20

Christian Streich

SC Freiburg

„In den letzten zwei, drei Wochen haben ein paar Sachen nicht so gepasst. Deshalb war es ein sehr wichtiger Sieg. Den haben wir uns erkämpft, wir haben auch Glück gehabt, aber wir hatten auch spielerisch sehr gute Momente. Hoffenheim hat in der zweiten Halbzeit gedrückt, aber wir haben uns reingefightet, der Funke ist übergesprungen auf das Publikum und natürlich hilft es dir, in Führung zu gehen", sagte Trainer Christian Streich nach dem 1:0-Heimsieg am 21. Bundesliga-Spieltag gegen die TSG 1899 Hoffenheim im Interview mit Frank Rischmüller von unserem Medienpartner baden.fm.

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Alfred Schreuder

Trainer TSG 1899 Hoffenheim

„Wir haben eigentlich ein sehr gutes Auswärtsspiel gemacht. War waren sehr diszipliniert in weiten Phasen, aber wir sind mit einem 0:1 in die Pause gegangen. Das darf uns nicht passieren und das lag auch an eigenen Fehlern. In dieser Situation hat der Mannschaft die Disziplin gefehlt. Wir wollten lange im Spiel bleiben gegen Freiburg, denn wir wussten, dass wir am Ende stark sind. Ich habe der Mannschaft gesagt, wir sind gut, aber nicht gut genug. Man muss am Ende gut sein, wenn man etwas erreichen will. Dafür hat uns die Effizienz bei der Chancenverwertung gefehlt, auch wenn wir eigentlich gut gespielt haben."

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Alexander Schwolow

SC Freiburg

„Hoffenheim hat auch ein gutes Auswärtsspiel gemacht, aber wir waren insgesamt in den entscheidenden Situationen einen Tick giftiger. Das ist unheimlich viel wert, weil wir uns in den vergangenen beiden Spielen darüber geärgert haben, dass wir da in den entscheidenden Zweikämpfen nicht da waren. Deswegen freut mich das heute umso mehr", sagte Torwart Alexander Schwolow nach dem 1:0-Sieg gegen die TSG Hoffenheim im Interview mit Frank Rischmüller von unserem Medienpartner baden.fm.

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Christian Günter

SC Freiburg

„Nach zwei Niederlagen tut ein Sieg natürlich immer gut. Wir haben heute ein anderes Gesicht gezeigt, es war auch wieder ein anderes Spiel als die letzten beiden. Wir haben es mit dem Ball besser gemacht, hatten nicht so viele Ballverluste, vor allem in der ersten Halbzeit. Von daher war es ein Schritt nach vorne", sagte Christian Günter nach dem 1:0 gegen die TSG Hoffenheim im Interview mit Frank Rischmüller von unserem Medienpartner baden.fm.

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Dominique Heintz

SC Freiburg

„Es war ein umkämpftes Spiel, ein ausgeglichenes Spiel. Wir sind gut reingekommen und haben es besser gemacht als in den beiden letzten Spielen. Wir sind kompakt gestanden, Hoffenheim wurde in der zweiten Halbzeit noch einmal stärker. Da haben wir auch ein bisschen Glück gehabt, aber das haben wir uns heute erarbeitet. Und als Abwehrspieler bin ich natürlich auch froh darüber, dass am Ende die Null stand", sagte Dominique Heintz nach dem Heimsieg im badischen Bundesligaderby gegen Hoffenheim im Interview mit Frank Rischmüller von unserem Medienpartner baden.fm.

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07.02.-10.02.2020

21. Spieltag

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BegegnungTagZeitErgebnis
Eintracht Frankfurt – FC AugsburgFr, 7.02.2020:3020:305:0 (1:0)
VfL Wolfsburg – Fortuna DüsseldorfSa, 8.02.2015:3015:301:1 (0:1)
Hertha BSC – Mainz 05Sa, 8.02.2015:3015:301:3 (0:1)
FC Schalke 04 – SC Paderborn 07Sa, 8.02.2015:3015:301:1 (0:0)
SC Freiburg – TSG HoffenheimSa, 8.02.2015:3015:301:0 (1:0)
SV Werder – Union BerlinSa, 8.02.2015:3015:300:2 (0:0)
Bayer Leverkusen – Borussia DortmundSa, 8.02.2018:3018:304:3 (2:2)
FC Bayern – RB LeipzigSo, 9.02.2018:0018:000:0 (0:0)
Borussia Mönchengladbach – 1. FC KölnMi, 11.03.2018:3018:302:1 (1:0)
Position Pl. Team Spiele Sp. +/- S U N Tore Punkte Pkt.
1. FC Bayern 21 35 13 4 4 58:23 43
2. RB Leipzig 21 28 12 6 3 53:25 42
3. Borussia Mönchengladbach 21 16 13 3 5 40:24 42
4. Borussia Dortmund 21 27 11 6 4 59:32 39
5. Bayer Leverkusen 21 8 11 4 6 35:27 37
6. FC Schalke 04 21 5 9 8 4 32:27 35
7. TSG Hoffenheim 21 -1 10 3 8 31:32 33
8. SC Freiburg 21 0 9 5 7 30:30 32
9. Eintracht Frankfurt 21 6 8 4 9 37:31 28
10. VfL Wolfsburg 21 -1 7 7 7 25:26 28
11. Union Berlin 21 -7 8 2 11 25:32 26
12. FC Augsburg 21 -11 7 5 9 33:44 26
13. 1. FC Köln 21 -12 7 2 12 28:40 23
14. Hertha BSC 21 -12 6 5 10 25:37 23
15. Mainz 05 21 -17 7 0 14 31:48 21
16. Fortuna Düsseldorf 21 -22 4 5 12 20:42 17
17. SV Werder 21 -23 4 5 12 25:48 17
18. SC Paderborn 07 21 -19 4 4 13 26:45 16