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Unglücklich unterlegen gegen Bayern

Der SC Freiburg hat am 16. Bundesliga-Spieltag gegen den FC Bayern München unglücklich mit 1:3 (0:1) verloren. Die Gästeführung durch Robert Lewandowski (16.) hatte Vincenzo Grifo (59.) nach der Pause ausgeglichen. Anschließend erspielte sich der leidenschaftlich kämpfende Sport-Club selbst mehrere Chancen zur Führung. Die Entscheidung fiel schließlich erst in der Nachspielzeit, als zunächst der eingewechselte Joshua Zirkzee (90.+2) und kurz darauf auch noch Serge Gnabry (90.+5) für den Rekordmeister trafen.

 

SC-Sportvorstand Jochen Saier brachte es direkt im Anschluss an das Spiel auf den Punkt: „Es fühlt sich richtig beschissen an!“. Der Sport-Club hatte zuvor in der zweiten Halbzeit eine tolle Leistung geboten, den Ausgleich geschossen und mehrfach die Führung auf dem Fuß gehabt – musste sich aber dennoch durch zwei späte Tore geschlagen geben.

 

Da beim Gastgeber der angeschlagene Jonathan Schmid nicht rechtzeitig fit wurde, ersetzte ihn Allrounder Mike Frantz auf der rechten Seite. Ebenfalls neu in der Startelf war Vincenzo Grifo. Für ihn musste der ebenfalls angeschlagene Ungar Roland Sallai passen. Der Sport-Club begegnete dem Rekordmeister im 4-4-2.

 

Zwei Neue auch in der Startelf der Bayern: Ivan Perisic und Thomas Müller ersetzten den abwanderungswilligen Jérome Boateng und den verletzten Leon Goretzka. Vom Anpfiff weg entwickelten die Münchner einen gewaltigen Druck und spielten ihre Geschwindigkeitsvorteile clever aus.

 

Sport-Club unter Druck

 

Keine zwei Minuten waren gespielt, als Manuel Gulde für den geschlagenen Mark Flekken auf der Linie klären musste und mit seinem starken Einsatz die frühe Führung der Bayern verhinderte.

 

Glück für die zu Beginn etwas überforderte Freiburger Abwehr auch kurz darauf (7.), dass Thomas Müller einen Abpraller aus zwei Metern nur an den Pfosten donnerte. Passiert war es dann in der 16. Minute, nach einem schönen Solo von Alphonso Davies, dessen scharfe Hereingabe Robert Lewandowski nur noch über die Linie drücken musste.

 

Lange liefen die in rot spielenden Freiburger dem Gegner nur hinterher. Erst nach 30 Minuten wurde der Sport-Club mutiger, eroberte Bälle im Zentrum und verteilte sie schnell auf die Außen. Die erste Chance für den Sport-Club vereitelte Manuel Neuer (31.) nach dem wohl schönsten Spielzug der Elf von Christian Streich im ersten Durchgang.

 

Kurz darauf rauschte ein Volley von Vincenzo Grifo über das Gebälk (36.). Beim zweiten Abschluss des Deutsch-Italieners in der 40. Minute musste sich Bayerns Tormann dann ein zweites Mal strecken. Doch auch der Rekordmeister blieb gefährlich und kam durch Lewandowski (22.) und Coutinho (39., 44.) zu weiteren Torgelegenheiten.

 

Tolle Leistung in Halbzeit zwei

 

Auftakt zu einer mitreißenden zweiten Halbzeit, in der der Sport-Club dem Rekordmeister große Probleme bereitete. Mit dem selben Personal, aber nun im 3-5-1 auflaufend, fand der SCF gut in die zweiten 45 Minuten.

 

In der 54. Minute war der Arbeitstag des ersten Freiburgers verletzungsbedingt zu Ende. Changhoon Kwon ersetzte Kapitän Mike Frantz, bei dem es nicht mehr weiterging.

 

Zu sagen, dass der Freiburger Ausgleich sich angekündigt hätte, wäre übertrieben, unverdient war er aufgrund des deutlich verbesserten Vortrags dennoch nicht. Janik Haberer chippte einen Ball gefühlvoll an den langen Pfosten, wo Vincenzo Grifo volley volles Risiko ging und einnetzte (59.).

 

Beinahe wäre der Sport-Club in der Folge sogar in Führung gegangen. Nils Petersen bekam aber keinen Druck hinter eine Hereingabe des Torschützen (60.). Auch Nicolas Höfler (63.) und Lucas Höler (63.) hatten innerhalb kürzester Zeit die Möglichkeit das Spiel zu drehen.

 

Später Knockout

 

Strafraumszenen auf beiden Seiten, intensiv geführte Zweikämpfe und mittendrin das Publikum, das das Stadion – angesteckt vom Geschehen auf dem Platz – in einen Hexenkessel verwandelte. Der kurz zuvor eingewechselte Brandon Borrello fügte sich in der 76. Minute mit einem Schuss vom Strafraumrand nahtlos ein und auch Changhoon Kwon bearbeitete den Gegner stark.

 

Dass es am Ende doch nicht zu einem oder mehr Punkten reichte, lag am richtigen Riecher von Hansi Flick, der dem 18-jährigen Joshua Zirkzee kurz vor Schluss zu seinem Bundesligadebut verhalf. Der Eingewechselte dankte es seinem Trainer mit seinem ersten Bundesligatreffer in der zweiten Minute der Nachspielzeit. Den Schlusspunkt setzte Serge Gnabry gegen alles nach vorne werfende Freiburger mit dem Abpfiff (90.+5). 

 

So steht unter dem Strich zwar eine Niederlage, aber auch eine starke Leistung des Sport-Club, der am Samstag um 15.30 Uhr zum letzten Pflichtspiel des Jahres beim FC Schalke 04 antritt. 

 

 

David Hildebrandt

 

Hier geht es zu den Interviews nach dem Spiel

 

Hier geht es zu den Bildern der Partie

Interviews nach dem 16. Spieltag 2019/20

Christian Streich

SC Freiburg

„Es ist extrem schwierig gewesen am Anfang, Bayern hat abartig gepresst. Dann haben wir das überstanden, auch wenn wir 0:1 hinten lagen. Danach haben wir ein außergewöhnlich gutes Spiel gemacht und hatten richtig große Torchancen, die wir nicht nutzen konnten. Zur zweiten Halbzeit muss man sagen: Das Spiel darfst du nicht verlieren. Wenn, muss es unentschieden ausgehen, eigentlich musst du es sogar gewinnen", sagte Trainer Christian Streich nach der 1:3-Niederlage gegen den FC Bayern München im Interview mit Frank Rischmüller von unserem Medienpartner baden.fm.

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Hans-Dieter Flick

Trainer FC Bayern München

„Es war ein Spiel mit Höhen und Tiefen, und zum Schluss kam dann der Höhepunkt mit dem Sieg. Wir haben klasse angefangen, den Gegner unter Druck gesetzt, Torchancen kreiert, aber die eine oder andere verpasst. Freibug ist dann zurückgekommen ins Spiel und hat auch die Räume vor dem Tor gut besetzt. Schlussendlich muss ich meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen, sie hat sich dagegen gestemmt und man merkt jetzt schon, dass in dieser Phase des Jahres Körner fehlen. Aber wie sie zurückgekommen ist und das Spiel durch zwei Treffer entscheiden hat, war verdient größte Anerkennung. Es war sicherlich am Ende für uns auch ein bisschen glücklich, aber wir nehmen das gerne mit. Ein großes Kompliment aber auch an Freiburg dafür wie sie zurückgekommen sind und uns unter Druck gesetzt haben."

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Vincenzo Grifo

SC Freiburg

„Mir fehlen irgendwie die Worte. Auf der einen Seite bin ich total stolz auf uns, weil wir einfach Paroli geboten haben. Wir hatten schon in der ersten Halbzeit Chancen und nach der Pause war es super, was wir gezeigt haben. Wir machen das 1:1, das war fällig, von mir auch. Danach kam die Welle, jeder der heute im Stadion saß weiß, dass wir hier auch 2:1 oder 3:1 hätten in Führung gehen können. Deshalb war es am Ende schade und auch sehr bitter", sagte SC-Torschütze Vincenzo Grifo nach der unglücklichen 1:3-Niederlage gegen Bayern München im Interview mit Frank Rischmüller von unserem Medienpartner baden.fm.

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Christian Günter

SC Freiburg

„Es tut extrem weh, denn wir haben heute ein richtig gutes Spie gemacht. Wir können stolz auf diese Leistung sein, aber wenn man so eine Leistung bringt, will man natürlich auch etwas Zählbares mitnehmen, obwohl es der FC Bayern München ist. Es war dann natürlich bitter, mit der letzten Situation. Wir müssen einfach vorher das 2:1 machen, dann sieht die Sache anders aus", sagte Christian Günter nach dem 1:3 gegen Bayern München im Interview mit Frank Rischmüller von unserem Medienpartner baden.fm.

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Dominique Heintz

SC Freiburg

„Wenn du so ein Spiel ablieferst, tut das Ergebnis am Ende weh. Ich glaube, die Leistung kann man als überragend bezeichnen wie wir gegen Bayern aufgetreten sind, in der zweiten Halbzeit auf jeden Fall. Wie wir sie unter Druck gesetzt haben und wie wir uns Torchancen herausgespielt haben - da hätten wir noch ein Tor mehr machen müssen. Natürlich ist es am Ende bitter, aber es geht weiter und wir werden am Samstag jetzt noch mal alles reinwerfen", sagte Verteidiger Dominique Heintz nach der 1:3-Niederlage gegen den FC Bayern im Interview mit Frank Rischmüller von unserem Medienpartner baden.fm.

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17.12.-18.12.2019

16. Spieltag

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BegegnungTagZeitErgebnis
SV Werder – Mainz 05Di, 17.12.1918:3018:300:5 (0:4)
Borussia Dortmund – RB LeipzigDi, 17.12.1920:3020:303:3 (2:0)
FC Augsburg – Fortuna DüsseldorfDi, 17.12.1920:3020:303:0 (1:0)
Union Berlin – TSG HoffenheimDi, 17.12.1920:3020:300:2 (0:0)
Bayer Leverkusen – Hertha BSCMi, 18.12.1918:3018:300:1 (0:0)
Borussia Mönchengladbach – SC Paderborn 07Mi, 18.12.1920:3020:302:0 (0:0)
VfL Wolfsburg – FC Schalke 04Mi, 18.12.1920:3020:301:1 (0:0)
Eintracht Frankfurt – 1. FC KölnMi, 18.12.1920:3020:302:4 (2:1)
SC Freiburg – FC BayernMi, 18.12.1920:3020:301:3 (0:1)
Position Pl. Team Spiele Sp. +/- S U N Tore Punkte Pkt.
1. RB Leipzig 16 26 10 4 2 45:19 34
2. Borussia Mönchengladbach 16 15 11 1 4 33:18 34
3. FC Bayern 16 22 9 3 4 44:22 30
4. Borussia Dortmund 16 18 8 6 2 40:22 30
5. FC Schalke 04 16 8 8 5 3 27:19 29
6. SC Freiburg 16 4 7 4 5 25:21 25
7. Bayer Leverkusen 16 1 7 4 5 22:21 25
8. VfL Wolfsburg 16 2 6 6 4 18:16 24
9. TSG Hoffenheim 16 -4 7 3 6 23:27 24
10. FC Augsburg 16 -1 6 5 5 27:28 23
11. Union Berlin 16 -3 6 2 8 19:22 20
12. Eintracht Frankfurt 16 -1 5 3 8 26:27 18
13. Hertha BSC 16 -7 5 3 8 22:29 18
14. Mainz 05 16 -13 6 0 10 25:38 18
15. 1. FC Köln 16 -14 4 2 10 18:32 14
16. SV Werder 16 -17 3 5 8 23:40 14
17. Fortuna Düsseldorf 16 -19 3 3 10 16:35 12
18. SC Paderborn 07 16 -17 2 3 11 18:35 9